Bodenphysik

Die Bodenphysik ist der entscheidende Faktor für den wichtigsten Nährstoff, den sowohl die Pflanze als auch die Bodenbiologie brauchen. SAUERSTOFF

Mit einem entsprechenden Porenvolumen, das biologisch stabilisiert ist, sorgen wir dafür, dass die Sauerstoffversorgung der Pflanzenwurzeln und der Mikrobiologie gewährleistet ist.

Sauerstoffarme oder gar sauerstofffreie Bodenbereiche entwickeln unweigerlich Fäulnisprozesse. Hier gibt es überwiegend/ausschließlich abbauende Prozesse, die IMMER Nährstoffverluste, Umweltbelastungen und Humusabbau zur Folge haben.

Porenvolumen bedeutet aber auch, dass der Boden eine gute Durchwurzelung und Wasserspeicherung ermöglicht und Besiedlungsraum für die Bodenbiologie bereitstellt.

Somit sind verdichtete Böden ein absolutes Entwicklungshindernis für eine nachhaltige Bodenentwicklung. In verdichteten Böden ist kein Humusaufbau möglich!

Die Verdichtungen können entstehen durch:

zu schwere Maschinen (Richtwerte: Achslast max. 5 t je Achse, Luftdruck 0,8 bar)

falsche Bodenbearbeitung (falscher Zeitpunkt, falsche Technik)

chemische Ungleichgewichte (z.B. Kalk- oder Kalzium-Überschuss, Kalkmangel etc.)

fehlende Lebendverbauung (fehlende Stabilisierung der Krümelstruktur)

extreme Witterungsbedingungen