Geschichte

Beginn und Entwicklung
Seit mehr als 40 Jahren betreiben wir den biologischen Landbau. Stets bestrebt, Wege und Lösungen 
zu finden, die in die Zukunft zeigen und der bäuerlichen Landwirtschaft Perspektiven aufzeigen, haben 
wir eine sehr interessante Entwicklung hinter uns. 
Die Probleme, mit denen unsere landwirtschaftlichen Betriebe zunehmend konfrontiert werden, zeigen
ganz klar, dass mit den herkömmlichen Lösungsansätzen keine langfristige Existenzsicherung 
gewährleistet ist.


Die Probleme sind: 
eine zunehmende Verarmung der Böden, womit die Produktionssicherheit und Nachhaltigkeit
 nicht mehr gewährleistet ist steigende Kosten bei niedrigeren Erlösen für die selbst erzeugten Produkte verheerende Wetteränderungen, so dass Herbst- und Frühjahrsbestellungen nicht
 mehr sicher durchgeführt werden können immer weniger Arbeitskräfte, die zur Verfügung
stehen, da der Beruf Landwirt für die junge Generation keine Attraktivität mehr hat.

Das Jahr 1970 
Bereits 1970 wurde der Betrieb auf biologisch umgestellt. Im April 1971 wurde zusammen mit 11 Kollegen
ein Bioanbauverband mit Namen "BIOLAND" gegründet. Dass mein Vater somit einer der Gründerväter des 
heute größten Bioverbandes in Deutschland sein sollte, war ihm damals nicht bewusst (Bild 1). Nach vielen Tiefschlägen in den ersten Jahren nach der Umstellung kam die Wende zu Beginn der 80er
 Jahre mit der Einführung des KEMINK-Systems. Die Misserfolge der ersten Jahre kamen in der Hauptsache dadurch zustande, daß wir mit der bis dahin
üblichen Technik (Pflug, Frässaat usw.) genau so weiterarbeiten wollten wie bisher, nur eben ohne die
 Chemie. Der Boden war in einem desolaten Zustand (durch intensiven Mais-Getreide Anbau), und wir 
hatten noch nicht gelernt, aus der Sicht des Boden zu denken.